Gregorianik und Orgelmusik begeisterten in Zufikon

Veröffentlicht am 19. Oktober 2026 um 08:42

Gregorianik und Orgelmusik begeisterten in Zufikon

Die Schola Gregoriana Argoviensis (SGA) und der Organist Giuseppe Raccuglia gestalteten in der Kirche Zufikon einen eindrucksvollen Konzertabend, der die jahrhundertealte Tradition des gregorianischen Chorals mit der Klangvielfalt der Orgelmusik verband.

Unter dem Leitgedanken «Erwartung – Lobpreis – Trinität – Kreuz und Liebe» führte das Programm durch verschiedene Epochen der geistlichen Musik. Gregorianische Gesänge wechselten sich mit Orgelwerken von Marc-Antoine Charpentier, Vincenzo Petrali und Girolamo Frescobaldi ab. Mit Laus Trinitatis von Hildegard von Bingen erhielt der Lobpreis eine besondere spirituelle Tiefe.

Den kraftvollen Abschluss bildete Johann Sebastian Bachs monumentale Passacaglia c-Moll, BWV 582, die einen eindrucksvollen Kontrast zur meditativen Schlichtheit des gregorianischen Chorals setzte.

Unter der künstlerischen Leitung von Giuseppe Raccuglia verbindet die 2026 gegründete Schola mit rund 40 Sängerinnen und Sängern die Pflege des gregorianischen Chorals mit einer lebendigen, zeitgemässen Interpretation.

Das Konzert in Zufikon zeigte eindrücklich, wie berührend und lebendig diese jahrhundertealte Musiktradition bis heute ist. Zugleich richtet sich der Blick auf das Aargauer Klosterjahr 2027, in dem die Schola mit Konzerten in historischen Klosterkirchen, unter anderem in Wettingen und Königsfelden, vertreten sein wird.

Wir freuen uns sehr auf das nächste Konzert in Merenschwand und darauf, auch dort die faszinierende Verbindung von Gregorianik und Orgelmusik mit unserem Publikum zu teilen.

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